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Menschlichkeit im Krieg Fotografien an der Front seit 1860

Menschlichkeit im Krieg Fotografien an der Front seit 1860 Vom 3. März bis 25. Juli 2010

MENSCHLICHKEIT IM KRIEG berichtet anhand von Fotos über Kriegsereignisse in den letzten 150 Jahren. Vom amerikanischen Bürgerkrieg bis hin zu den Konflikten des frühen 21. Jahrhunderts war es stets der Präsenz eines Fotografen zu verdanken, dass Momente des Mutes, der Würde, der Herausforderung und der Hoffnung inmitten von Schmerz und Leiden aufgezeichnet wurden. Die Ausstellung verfolgt auch die Entwicklung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) seit seinen Anfängen und ist gleichzeitig eine Aufforderung zur Menschlichkeit.

«Die Anfänge der Fotografie – wie die des IKRK – gehen in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. Durch die Direktheit des neuen Mediums konnte das Wesen des Krieges dargestellt werden wie nie zuvor: seine Brutalität und das Leiden, das er sowohl für die Kämpfer wie für die Zivilisten mit sich brachte.»
Jakob Kellenberger, Präsident, IKRK

Die Ausstellung wird ergänzt durch eine Videomontage mit Aufnahmen der fünf besten Kriegsfotografen James Nachtwey, Ron Haviv, Christopher Morris, Franco Pagetti und Antonin Kratochvil der Agentur VII. Die Fotos veranschaulichen die Brutalität der heutigen bewaffneten Konflikte, aber sie zeigen gleichzeitig, dass Hoffnung und Stolz selbst in den dunkelsten Stunden bleiben.

« Wenn ein Mensch leidet, heisst das nicht, dass er seine Würde verloren hat. Wenn ein Mensch Angst hat, bedeutet das nicht, dass er mutlos ist. Wenn ein Mensch Schmerzen empfindet, heisst das nicht, dass er ohne Hoffnung ist », sagte Nachtwey.

Die Aufnahmen stammen aus der Fotosammlung des IKRK, die über 110’000 Bilder umfasst.

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